Werbestreichhölzer / Werbefeuerzeuge
 GO Einwegfeuerzeuge Mehrfarbig sortiert
Art Nr. 8486/68120
Klassisches Reibrad Feuerzeug, 4-farben, verpackt im 50er Display
 GO Einwegfeuerzeuge transparent
Art Nr. 8486/68100
Klassisches Reibradfeuerzeug, transparent, verschiedene Farben, verpackt im 50er Display
 GO Einwegfeuerzeuge transparent
Art Nr. 8486/5118
Edles Piezo-Feuerzeug in verschiedenen Farben, verpackt im 16er Display
 LUX Feuerzeug African Animals Motive
Art Nr. 8486/5446
Piezo-Kunststofffeuerzeug, nachfüllbar, verpackt in 5 verschiedenen Designs mit Bildern im Feuerzeug, verpackt im 40er Display
 LUX BBQ Colore
Art Nr. 8486/5595
Modernes Stabfeuerzeug aus Kunststoff, nachfüllbar,verschiedene Farben, verpackt im 12er Display>

Titel:
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Individuell, Kundenspezifisch, mit Werbung, mit Druck, bedruckt eine
große Rolle, neben den Standartformaten bieten wir auch Sonderformen
oder spezielle Streichhölzer wie z.B. Kaminstreichhölzer mit Werbung an.
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Ein Streichholz oder Zündholz ist ein Holzstäbchen zum Anfachen eines
Feuers. Durch Reiben dessen Zündkopfes an einer Reibefläche entzündet
sich dieser und bringt damit das Holzstäbchen zum Brennen.
Die ersten praktisch einsetzbaren Streichhölzer kamen Anfang des 19.
Jahrhunderts auf den Markt. In der Anfangsphase enthielten sie giftige
Stoffe wie weißen Phosphor oder Bleiverbindungen. Sicherheitszündhölzer
gibt es seit ca. 1850.
Streichhölzer haben gegenüber Gasfeuerzeugen den Vorteil, dass sie auch bei strengem Frost funktionieren.
Typen
Reibungsstreichholz
Reibungs- oder Überall-Streichhölzer lassen sich an jeder rauen
Oberfläche entzünden. Sie enthalten Tetraphosphortrisulfid und
Kaliumchlorat, die beim Reiben miteinander reagieren und das Zündholz
entflammen.[1] Da sie sich auch ungewollt entzünden, zum Beispiel durch
gegeneinander Pressen der Zündholzköpfe in der Streichholzschachtel,
sind heutzutage fast nur noch Sicherheitszündhölzer erhältlich.
Sicherheitsstreichholz
Sicherheitsstreichhölzer lassen sich nur an speziellen Reibflächen
entzünden. Ein Selbstentzünden ist dadurch nahezu ausgeschlossen.
Der Zündkopf enthält Schwefel (Schwefelholz) oder Antimontrisulfid als
Reduktionsmittel und Kaliumchlorat als Oxidationsmittel, sowie Zusätze
wie Leim, Paraffin oder Farbstoff. Die Reibefläche besteht aus einer
verleimten Mischung aus Glaspulver und rotem Phosphor. Das
Holzstäbchen, meist Espenholz, ist mit Paraffin getränkt, um die
Brennbarkeit zu verbessern. Die Imprägnierung mit wasserlöslichen
Phosphatsalzen wie z. B. Ammoniumhydrogenphosphat (siehe auch
Löschpulver) verhindert ein Nachglühen.
Durch das Streichen des Zündkopfes an der Reibfläche bleiben Spuren des
Phosphors am Zündkopf haften. Die Mischung aus rotem Phosphor und
Chlorat ist schon bei leichtem Druck hochexplosiv (Armstrongsche
Mischung), führt jedoch in diesen Spuren nur zur gefahrlosen
Entflammung der brennbaren Stoffe und schließlich des Hölzchens.
Sturmstreichholz
Diese Form des Streichholzes wird gerne beim Campen oder Trekking,
sowie beim Militär verwendet. Im Handel erhältliche Sturmstreichhölzer
sind oftmals zusätzlich wasserfest verarbeitet.
Überall-Zündholz
Überall-Zündhölzer können an nahezu jeder rauheren Fläche entzündet
werden. Dies wird erreicht, indem der für das Entflammen erforderliche
Phosphor im Kopf des Zündholzes enthalten ist[2]. Überall-Zündhölzer
dürfen zurzeit (Stand April 2009) von Fluggästen nicht in
Sicherheitsbereiche oder an Bord eines Luftfahrzeugs mitgenommen
werden[3].
Weitere Varianten
Neben den gewöhnlich mit nur wenig Schwefel- oder Antimonsulfid
beschichteten Zündköpfen gibt es weitere Varianten, wie zum Beispiel
lange Ofenstreichhölzer (bis zu 30 cm Lang), das sogenannte
„Bengalische Streichholz“ oder auch das
„Sicherheits-Sturm-Streichholz“, welches die Länge eines gewöhnlichen
Ofenstreichholzes besitzt, aber zur Hälfte mit reduzierendem Material
(Schwefel oder Antimon(III)-sulfid) beschichtet ist.
Aufbewahrung
Streichhölzer müssen vor Feuchtigkeit und Hitze geschützt werden.
Schachteln
Streichholzschachteln bestehen aus einer Lade und einer Hülse mit
Reibfläche. Sie bestanden früher aus Holzspan, heute werden sie meist
aus Pappe gefertigt. Neben den üblichen quaderförmigen Schachteln gibt
es zum Beispiel auch solche in der Form eines dreiseitigen Prismas.
Zur Aufbewahrung in der Hosentasche besaß man früher passende
Metallhülsen, die seitlich im Bereich der Reibefläche Aussparungen
besaßen.
Briefchen
Bei Streichholzbriefchen sind die Streichhölzer in einem Holz- oder
Pappkamm vereint. Die Streichhölzer können einzeln abgebrochen werden.
Sie sind durch ein kleines Kartonheftchen geschützt, welches auch die
Reibefläche trägt. Streichholzbriefchen werden als Werbeträger oder als
Bestandteil von Notrationen oder Feldausrüstung eingesetzt.
Gastronomie und Werbung
In der Gastronomie waren früher Metall-Ständer üblich, die zur Aufnahme
der Streichholzschachtel-Hülse samt Streichhölzern dienten. Sie ließen
die seitliche Reibefläche frei, sodass ein Streichholz mit einer Hand
entnommen und entzündet werden konnte.
Heute lassen Kneipen und Bars, aber auch Firmen häufig
Streichholzschachteln oder -briefchen mit eigenem Werbeaufdruck
fertigen und halten diese im Gastraum oder auch auf Messen in Behältern
zur kostenfreien Entnahme vorrätig.
Geschichte
Mit Schwefel getränkte Kiefernhölzchen gab es in China spätestens um
950, wahrscheinlich aber schon im 6. Jahrhundert. Diese Hölzchen
entzündeten sich bei kleinster Berührung und waren im 13. Jahrhundert
zumindest in Hangzhou üblich. Im Mittelalter waren ähnliche
Schwefelhölzer in Europa zur gleichen Zeit weit verbreitet, die mit
glimmendem Zunderschwamm, der durch Funkenschlag entzündet wurde,
entflammten.
Die Voraussetzungen zur Entwicklung der Streichhölzer waren die
Entdeckung des weißen Phosphors durch Aufarbeitung von Harn 1669 durch
den Hamburger Alchimisten Hennig Brand und des Kaliumchlorats 1786
durch den Franzosen Claude-Louis Berthollet. Anfang des 19.
Jahrhunderts erschienen die Tunkzündhölzer auf dem Markt, die die erste
sichere chemische Zündung ermöglichten. Im Zündkopf dieser Hölzchen
befanden sich Kaliumchlorat und Zucker, die mit einem Tröpfchen
Schwefelsäure entflammten. Da sie in der Praxis einfach in die ätzende
Säure getaucht wurden, waren Verspritzungen möglich. Die Tunkzündhölzer
wurden daher allmählich von den eigentlichen Streichhölzern abgelöst.
Im Jahr 1826, genau am 27. November, vier Jahre nach der Entwicklung
des ersten Feuerzeugs, erfand der englische Apotheker John Walker das
erste moderne Streichholz. Er entdeckte, dass sich eine Mischung aus
Antimon(III)-sulfid, Kaliumchlorat, Gummi und Stärke durch Reibung an
einer rauen Oberfläche entzündet. Diese Streichhölzer hatten mehrere
Probleme - die Flamme brannte unregelmäßig und das brennende Zündholz
verursachte einen unangenehmen Geruch.
Der Franzose Charles Sauria konnte diese Nachteile 1831 durch Zusatz
von Phosphor beheben. Industriell wurden dann Phosphorstreichhölzer ab
1833 durch den Deutschen Jacob Friedrich Kammerer hergestellt.
Problematisch war ihre leichte Selbstentzündlichkeit. Dieses Problem
wurde 1836 durch das vom ungarischen Chemiker János Irinyi patentierte
lautlose, explosionsschwache Streichholz behoben (Im Streichholzkopf
hatte er den Phosphor nicht mit Kaliumchlorat sondern mit Bleidioxid
vermengt). Wegen Beimengungen weißen Phosphors war die Herstellung der
Zündhölzer extrem gesundheitsschädigend, bis die schwedischen Chemiker
Gustaf Erik Pasch und Karl Frantz Lundström 1844 den weißen Phosphor
vollständig durch roten Phosphor ersetzten. Die Separierung des
Phosphors aus den Zündköpfen in die Reibfläche führte 1848 zur
Entwicklung der Sicherheitszündhölzer durch Rudolf Christian Boettger.
Er verkaufte sein Patent an die schwedische Zündholzindustrie.
Von 1930 bis 1983 bestand im Deutschen Reich bzw. ab 1949 in der
Bundesrepublik Deutschland ein staatliches Zündwarenmonopol, das auf
Betreiben des schwedischen „Zündholzkönigs“ Ivar Kreuger entstand.
Interessante Fakten
* Während der Konferenz von Teheran symbolisierten drei Streichhölzer
eine Verschiebung der Staatsgrenzen Russlands, Polens und Deutschlands.
Eine entsprechende Anfrage Stalins beantwortete Churchill damit, dass
er drei Streichhölzer nebeneinander legte (symbolisch für Russland,
Polen und Deutschland) und dann ein Streichholz nach links schob. Damit
drückte er die beiden anderen beiseite.
* Das Sammeln von Streichholzschachteln und -briefchen wird als Phillumenie bezeichnet.
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